Die Zukunft der ländlichen Entwicklung in Schleswig-Holstein steht vor Herausforderungen: Die Auflösung der bisherigen EU-Förderstruktur ab 2028 könnte zu Mittelkürzungen und einer Schwächung der lokalen Mitbestimmung führen. Die EU hat im aktuellen Haushaltsentwurf kein gesichertes Budget für die ländliche Entwicklung vorgesehen, der EU-Beteiligungssatz soll von bisher 80% auf nur 40% sinken.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft der LEADER-Aktionsgruppen, die Akademie für die Ländlichen Räume Schleswig-Holsteins, der Schleswig-Holsteinische Gemeindetag und die AktivRegionen setzen sich daher für den Erhalt und die Stärkung der Förderprogramme rund um LEADER ein. Gefordert werden unter anderem eine verlässliche Finanzierung, starke lokale Aktionsgruppen und der Erhalt des bewährten Bottom-up-Ansatzes.
Lebendige Dörfer, engagierte Menschen und starke Regionen brauchen auch künftig eine verlässliche Förderung und gute Entwicklungsperspektiven.



